möchte ich wissen, wie sie nur haben den Grund legen können in der Tiefe des Wassers. Das Ganze ist wenigstens eine Viertelstunde [Weges] lang und oben 12 - 20 Fuß breit.
Den 6ten Juni 1838.
hatte ich mit Teichelmanns
schrieb er ohne mein Wissen einen Brief nach Dresden, und als ich ihn bat, doch wenigstens von mir zu grüßen, erklärte er ganz einfach, er sei schon zugesiegelt. Er schien sich auch zu wundern, als ich mein Befremden über ein solches unbrüderliches Verfahren ausdrückte.
O, daß die Gesellschaft bald Brüder nachsenden wollte, wenn aus keinem anderen Grund, aus dem einen, daß ich eine Menschenseele um mich haben möchte, der [ich] meinen Busen zuweilen ausschütten könnte.
[Daß] Zwischen mir und Teichelmann nie ein recht zutraulicher geistiger Verkehr stattfindet, das habe ich hinreichend erfahren, gegenseitiges Mißtrauen erfüllt beide Theile, und auf seiner Seite ist eine Willkühr und Herrschsucht, der ich mich unmöglich immer unterwerfen kann, ohne mich weiblicher und zuweilen nach meiner Überzeugung selbst sündlicher Wünsche schuld zu machen. Sein Urtheil soll immer das einzig richtige sein, und jede Abweichung in der Meinung wird aufs äußerste verfolgt, fast möchte ich den Worten des Psalmes"Was sie reden, das muß vom Himmel herab geredet sein, was sie sagen, das soll gelten auf Erden".
Ach, daß er es fühlte, welche tiefe Wunde er durch seine Sturheit oft schlägt, und wie sehr durch Erregung von Zwietracht der guten Sache geschadet wird.