und deren Folgen, namentlich Trennung und Entfernung von Pastor Kavel, daß ich unsern Geschwistern schreiben würde, sich Auswanderungsgeld von meiner Gesellschaft bis zu 100 Pfund Sterling geben zu lassen.
In meiner Schule fing ich heute an, zu buchstabieren. Abends bei Moorhouse und Newland.
( 213 ) Den 4ten Januar 1840.
Eine Unterredung mit Tuitparro oder
Nanwetaltarni*, über ihre Zaubereien und namentlich seine eigenen, wobei er ganz erbost wurde, indem ich ihn der Lügen beschuldigte. + Ein kleiner Brief von meiner Bertha.
Den 5ten Januar 1840. Sonntag.
Der heutige Gottesdienst ward von mir in meinem Hause gehalten, indem Br. Teichelmann sich einen neuen Flur in dem seinigen machen läßt. Den Nachmittag verbrachte ich bei meiner Bertha, und obgleich wir wenig allein sein konnten, so genossen wir doch beide dann und wann herrliche Augenblicke. Sowohl ihrem Vater als ihr mißfiel der Kavelsche Separatismus, und als ich meine Furcht ausdrückte, daß auch wir noch von ihm angefochten werden dürften, meinte sie, kein Mensch sollte uns noch trennen.
Den 6ten Januar 1840.
Heute Abend feierten wir die erste Missionsstunde in Südaustralien, wobei indeß außer uns beiden nur
Kleinschmidt und Bauer anwesend waren.
Den 7ten Januar.
Br. Teichelmann und ich genossen heute die Ehre, bei Seiner Excellenz zu Mittag zu speisen. Die Gesellschaft
war nur klein und schien mit der Absicht gewählt zu sein, über die Eingeborenen zu sprechen; Moorhouse war unter den Anwesenden. Es wurde über die Murray Eingeborenen gesprochen;
Rang- ( 214 ) kanere wird nun endlich, nach des Gouverneurs Zusage, Land erhalten. Der Gouverneur war ausnehmend freundlich.
Den 8ten Januar 1840.
Gegen Abend sollte es einen Kampf zwischen den Wirrameyunna und unsern Eingeborenen geben, in der Nähe des Eisenmagazins, den aber Teichelmann und ich durch die Vorstellung hintertrieben, daß die Weißen die Polizei schicken würden; wie dann auch der Gouverneur wirklich gestern gesagt hatte.
Ein Knabe sagte mir, daß der Strauß die Erde geschaffen habe und als ich ihn fragte, wer denn den Strauß gemacht [hätte], gab er zur Antwort: "
ngando pia*? Ja, wer wohl?" Die Eingeborenen lassen sich alles gefallen, was wir ihnen sagen, so lange wir ihren Aberglauben nicht anfechten; ein Beweis, daß sie nichts davon glauben.