{In den beschriebenen Zeitraum fiel die Entscheidung Schürmanns, dass seine Bemühungen, als [Unter-]Beschützer zwischen den Siedlern und den Ureinwohner zu vermitteln, fruchtlos geblieben sind. Er teilte daher am 23. August 1842 der Dresdener Missionsgesellschaft mit, daß er zum Ende des Jahres beabsichtigte, seine Verbindung zur Regierung aufzugeben. Am 30. September 1842 entließ Gouverneur Grey ihn aus seiner Anstellung. Allerdings konnte er, Grey, die Mission überreden, in Port Lincoln zu bleiben, indem er der Lutherischen Mission von Süd-Australien versprach, für ein Jahr lang den Betrag von £ 100 weiter zur Verfügung zu stellen.
Seine Aufgaben als Dollmetscher und bei Gericht die Ureinwohner zu vertreten, nahm Schürmann weiterhin wahr. Dies bedeutete auch Reisen nach Adelaide und Besuche bei den Verurteilten. Da aber die Zeugenaussagen nicht bewahrheitet werden konnten und die Siedler in Port Lincoln auf allen Ebenen gegen die Ureinwohner sich stellten, konnte er nicht viel mehr tun, als Besuche zu machen und den Aufenthalt im Gefängnis zu erleichtern.
Gegen Ende 1843 und zu Beginn des Jahres 1844 war Schürmann in engem Kontakt mit dem Barngala-Stamm und zwei kluge Jungen waren in seinem Haus in Port Lincoln. Dadurch konnte er gute Fortschritte in der Erlernung der Barngala-Sprache machen und 1844 publizierte er, auf Kosten der Regierung, sein „Vokabular der Barngala-Sprache, wie sie von den Ureinwohnern gesprochen wird, die an der Westküste des Spencer Golfs leben“. Dem fügte er eine Sammlung von Regeln zur Grammatik bei. Er hoffte, daß dadurch die Siedler besser mit den Eingeborenen dort sprechen könnten. Zugleich teilte er seine Erkenntnisse über die Sitten und Anschauungen der Eingeborenen mit anderen, so mit dem Künstler George French Angas und dem späteren Beschützer der Eingeborenen, Edward John Eyre.
Er begann, mit den Eingeboren Ackerbau auf Section 9, zwei Meilen südlich von Port Lincoln an der Nordwest-Küste von Port Lincoln's Proper Bay
Schürmann betrieb weiterhin Landwirtschaft. Sonntags versammelte er die Eingeborenen für eine kurze Ansprache, der eine lebhafte Diskussion über religiöse Themen folgte. Nichts desto weniger glaubte er daran, dass eine dauerhafte Anleitung zur Missionierung nicht möglich ist, ohne dem Volk eine Ansiedlung nach seinen Vorstellungen zu ermöglichen. ...}