Den 30ten October 1840.
Mit Tagesanbruch lichteten wir den Anker und in anderthalb oder zwei Stunden waren wir zu Hause. Um 11 Uhr ging die weitere Untersuchung in Bezug auf die Einsperrung der Ureinwohner wieder vor sich. Herr Bennet, von dem wir ein sehr ungünstiges Zeugniß erwartet [hatten], legte ein sehr gutes Zeugniß ab, namentlich sagte er, daß einer von den Franzosen eine Pistole gehabt habe. Der alte Hawson wünschte, daß der Magistrat als Zeugenaussage mit auf nehmen möge, daß der junge Franz Hawson gesagt habe, die fraglichen Eingeborenen seien seine Mörder. Auf Befragen ergab sich indeß, daß Franz Hawson blos gesagt habe, er glaube, er würde die Schwarzen
Den 31ten October 1840.
Ehe die Untersuchung rücksichtlich der Behandlung der Eingeborenen ihren Anfang nahm, bat ich den Magistrat ums Wort und beantragte, daß der Inhalt von Herrn Halls Briefe[n] aus Billigkeit gegen mich selbst und die Eingeborenen erforderten, daß man auf Zeugniß höre, ob die in Rede stehenden Urbewohner schuldig oder unschuldig seien, oder, was dasselbe sei, ob sie mit der Aussage des Franz Hawson übereinstimmten oder nicht. Allein Herr M. Smith lehnte diesen Antrag ab, vorgeblich, weil der Gegenstand desselben nichts mit dem Zwecke der gegenwärtigen Untersuchung zu thun hätte, hinzufügend, wenn ich etwas der Art an den Gouverneur befördert wissen wolle, so möchte ich selbst in einem Briefe an ihn niederschreiben, den er dann nach Adelaide senden werde. Da heute das Fest der Kirchenverbesserung [Reformationstag] war, so macht ich mit Gottfried einen Feiertag und las eine Predigt aus [von] Hofacker